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		<title><![CDATA[No rest for the wicked - Staircases & Corridors]]></title>
		<link>https://the-wicked.de/</link>
		<description><![CDATA[No rest for the wicked - https://the-wicked.de]]></description>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2026 12:00:00 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Where we stand]]></title>
			<link>https://the-wicked.de/thread-189.html</link>
			<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 11:19:35 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://the-wicked.de/member.php?action=profile&uid=44">Enid Barnbrook</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<center><br />
<div id="wicked-posting-icon">
<div class="wpi-text"> <br />
<img src="https://i.postimg.cc/ZK5Qkftb/emma-myers-enid-sinclair.gif" alt="Posting Icon" style="float: left; margin-right: 10px; width: 200px">Sie waren wieder in Hogwarts. Die Ferien waren vorbei und sie hatten gestern das erste Mal wieder Unterricht gehabt. Heute war Samstag und für Enid stand auch gar nichts auf dem Plan. Sie hatte in jedem Fall vor, sich noch mit Katniss und Aislinn zu treffen. Katniss hatte zwar um zehn die Heiler-AG, aber danach hatte sie in jedem Fall Zeit und bis es so weit war, würde Enid sich schon die Zeit vertreiben zu wissen. Beim Frühstück hatte sie sich Zeit gelassen, denn es eilte ja nicht. Es war Wochenende, da konnte man auch einfach einmal länger verweilen. Am Tisch und auch auf den Weg nach draußen hatte sie sich noch mit Antonia unterhalten, die jetzt aber mit Andrew verabredet war. Oder hatte sie sich mit Cassiopeia treffen wollen? <br />
Enid wusste es gar nicht mehr, denn in der Großen Halle hatte sie das Gefühl gehabt, beobachtet zu werden und hatte sich nicht ganz erklären können, woher das rührte. Sie wusste nur, dass das für gesorgt hatte, dass sie sich nicht sonderlich wohl gefühlt hatte. Deswegen war es ihr schwer gefallen, alles aufzunehmen. <br />
<br />
In der Eingangshalle dann verabschiedete sie sich von Antonia, die unterwegs war, zu wem auch immer. Enid entschied sich dazu, sich in ihren Gemeinschaftsraum zurückzuziehen und war auch gerade dabei, die Treppe nach oben steigen zu wollen, als sie eine Stimme hörte.<br />
<em>„Hey, Schlammblut!“</em><br />
Enids Herz schlug sofort schneller, obwohl sie nicht einmal wusste, ob sie gemeint war oder irgendeine andere muggelstämmige Person. Sie wusste nur, dass ihr die Stimme einen Schauer über den Rücken laufen ließ. Sie erkannte sie. <br />
Dennoch setzte sie ihren Weg fort. Es war ja auch gut möglich, dass sie wirklich nicht gemeint war, auch wenn ihr die andere Person leid tat, aber Enid war nicht mutig oder dergleichen. <br />
Im nächsten Moment wurde sie aber am Arm gepackt und herum gerissen und kurz darauf blickte sie direkt in das Gesicht von Gareth Rookwood. Antonias älteren Cousin. Er war jetzt in der Siebten. Nur noch ein Jahr und sie würde ihn nie wieder sehen müssen.<br />
<em>„Ich rede mit dir, Schlammblut. Du bist doch die, die mit der dreckigen Verräterin abhängt.“</em><br />
Antonia. Er meinte Antonia. <br />
<ravenclaw>„I-ich …“</ravenclaw>, stammelte Enid. Was sollte sie denn sagen? Es leugnen? Es zugeben? War das gut oder schlecht für Antonia? War es gut oder schlecht für sie, wenn sie ehrlich war? Enid hatte keine Ahnung. Sie war mit der Situation restlos überfordert.<br />
<em>„I-ich …“</em> äffte Gareth sie nach, nur klang es weniger spöttisch, sondern bedrohlich, weil er sie mit diesem kalten, angewiderten Blick ansah, bei dem Enid sich wünschte, sie könnte einfach vom Erdboden verschluckt werden, um sich nicht mit ihm auseinander setzen zu müssen.<br />
<em>„Bist du eigentlich der Grund dafür, dass sie zur Verräterin geworden ist?“</em><br />
Enid schüttelte schnell den Kopf, war sich am Ende aber gar nicht so sicher, ob ihre Freundschaft zu Antonia seit der ersten Klasse nicht doch irgendwie zum Teil dazu geführt hatte. Enid fand ja, dass es ihr jetzt besser ging, aber … Das Gespräch hier war nicht schön. Sie wollte wirklich nicht wissen, was Gareth mit ihr vor hatte, wenn er davon überzeugt war, dass sie der Grund dafür war, dass Antonia sich in Andrew, einen halbblütigen Zauberer, verliebt hatte.<br />
<em>„Euch widerliches Gesindel sollte man allesamt im See ertränken oder Schlimmeres. Stolziert hier durch die Schule, als wärt ihr genauso wie wir. Und nehmt euch dann auch noch das Recht heraus, Mitglieder guter, ehrbarer Familie zu vergiften.“</em><br />
Erneut schüttelte Enid den Kopf, unfähig, irgendetwas zu sagen. Sie fühlte nur, dass Gareths Griff um ihr Handgelenk nicht lockerer, sondern fester wurde. Eigentlich tat er ihr weh, aber sie traute sich nicht, etwas zu sagen, während ihr Herz ihr bis zum Hals schlug und sie hoffte, dass irgendwer vorbei kommen würde, der ihr vielleicht helfen konnte. Wäre doch nur Antonia immer noch hier. Sie würde ihrem Cousin die Stirn bieten.<br />
<div style="clear: both;"></div>
</div>
</div></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><br />
<div id="wicked-posting-icon">
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<img src="https://i.postimg.cc/ZK5Qkftb/emma-myers-enid-sinclair.gif" alt="Posting Icon" style="float: left; margin-right: 10px; width: 200px">Sie waren wieder in Hogwarts. Die Ferien waren vorbei und sie hatten gestern das erste Mal wieder Unterricht gehabt. Heute war Samstag und für Enid stand auch gar nichts auf dem Plan. Sie hatte in jedem Fall vor, sich noch mit Katniss und Aislinn zu treffen. Katniss hatte zwar um zehn die Heiler-AG, aber danach hatte sie in jedem Fall Zeit und bis es so weit war, würde Enid sich schon die Zeit vertreiben zu wissen. Beim Frühstück hatte sie sich Zeit gelassen, denn es eilte ja nicht. Es war Wochenende, da konnte man auch einfach einmal länger verweilen. Am Tisch und auch auf den Weg nach draußen hatte sie sich noch mit Antonia unterhalten, die jetzt aber mit Andrew verabredet war. Oder hatte sie sich mit Cassiopeia treffen wollen? <br />
Enid wusste es gar nicht mehr, denn in der Großen Halle hatte sie das Gefühl gehabt, beobachtet zu werden und hatte sich nicht ganz erklären können, woher das rührte. Sie wusste nur, dass das für gesorgt hatte, dass sie sich nicht sonderlich wohl gefühlt hatte. Deswegen war es ihr schwer gefallen, alles aufzunehmen. <br />
<br />
In der Eingangshalle dann verabschiedete sie sich von Antonia, die unterwegs war, zu wem auch immer. Enid entschied sich dazu, sich in ihren Gemeinschaftsraum zurückzuziehen und war auch gerade dabei, die Treppe nach oben steigen zu wollen, als sie eine Stimme hörte.<br />
<em>„Hey, Schlammblut!“</em><br />
Enids Herz schlug sofort schneller, obwohl sie nicht einmal wusste, ob sie gemeint war oder irgendeine andere muggelstämmige Person. Sie wusste nur, dass ihr die Stimme einen Schauer über den Rücken laufen ließ. Sie erkannte sie. <br />
Dennoch setzte sie ihren Weg fort. Es war ja auch gut möglich, dass sie wirklich nicht gemeint war, auch wenn ihr die andere Person leid tat, aber Enid war nicht mutig oder dergleichen. <br />
Im nächsten Moment wurde sie aber am Arm gepackt und herum gerissen und kurz darauf blickte sie direkt in das Gesicht von Gareth Rookwood. Antonias älteren Cousin. Er war jetzt in der Siebten. Nur noch ein Jahr und sie würde ihn nie wieder sehen müssen.<br />
<em>„Ich rede mit dir, Schlammblut. Du bist doch die, die mit der dreckigen Verräterin abhängt.“</em><br />
Antonia. Er meinte Antonia. <br />
<ravenclaw>„I-ich …“</ravenclaw>, stammelte Enid. Was sollte sie denn sagen? Es leugnen? Es zugeben? War das gut oder schlecht für Antonia? War es gut oder schlecht für sie, wenn sie ehrlich war? Enid hatte keine Ahnung. Sie war mit der Situation restlos überfordert.<br />
<em>„I-ich …“</em> äffte Gareth sie nach, nur klang es weniger spöttisch, sondern bedrohlich, weil er sie mit diesem kalten, angewiderten Blick ansah, bei dem Enid sich wünschte, sie könnte einfach vom Erdboden verschluckt werden, um sich nicht mit ihm auseinander setzen zu müssen.<br />
<em>„Bist du eigentlich der Grund dafür, dass sie zur Verräterin geworden ist?“</em><br />
Enid schüttelte schnell den Kopf, war sich am Ende aber gar nicht so sicher, ob ihre Freundschaft zu Antonia seit der ersten Klasse nicht doch irgendwie zum Teil dazu geführt hatte. Enid fand ja, dass es ihr jetzt besser ging, aber … Das Gespräch hier war nicht schön. Sie wollte wirklich nicht wissen, was Gareth mit ihr vor hatte, wenn er davon überzeugt war, dass sie der Grund dafür war, dass Antonia sich in Andrew, einen halbblütigen Zauberer, verliebt hatte.<br />
<em>„Euch widerliches Gesindel sollte man allesamt im See ertränken oder Schlimmeres. Stolziert hier durch die Schule, als wärt ihr genauso wie wir. Und nehmt euch dann auch noch das Recht heraus, Mitglieder guter, ehrbarer Familie zu vergiften.“</em><br />
Erneut schüttelte Enid den Kopf, unfähig, irgendetwas zu sagen. Sie fühlte nur, dass Gareths Griff um ihr Handgelenk nicht lockerer, sondern fester wurde. Eigentlich tat er ihr weh, aber sie traute sich nicht, etwas zu sagen, während ihr Herz ihr bis zum Hals schlug und sie hoffte, dass irgendwer vorbei kommen würde, der ihr vielleicht helfen konnte. Wäre doch nur Antonia immer noch hier. Sie würde ihrem Cousin die Stirn bieten.<br />
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</div>
</div></center>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Kickflips and Pureblood Sneers]]></title>
			<link>https://the-wicked.de/thread-188.html</link>
			<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 10:44:28 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://the-wicked.de/member.php?action=profile&uid=48">Bree Jackson</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<center><br />
<div id="wicked-posting-icon">
<div class="wpi-text"> <br />
<img src="https://i.postimg.cc/sXc238fC/tumblr-fd615544edd575d658d47b59f4e9e242-5e845e3f-400.webp" alt="Posting Icon" style="float: left; margin-right: 10px; width: 200px"><br />
Dieses Jahr konnte sich Bree über ihren Unterricht nicht so richtig beschweren, wenn sie ehrlich war. An drei Tagen in der Woche hatte sie tatsächlich die ersten Stunden erst um zehn, was richtig super war, wenn man später ins Bett gegangen war oder einfach mal länger schlafen wollte. Nur hatte das diesen Donnerstag nicht geklappt. Denn dummerweise lief donnerstags Morgen ein Wahlfach ab um acht. Wahrsagen oder Muggelkunde. Bree war das auch egal. Es war nichts, was sie belegt hatte. Allerdings hatten das zwei ihrer Schlafsaalgenossin. Aislinn Fawcett und Alex Brown, die Neue in ihrer Klasse. Witzig. Letztes Jahr war Bree noch neu gewesen, zusammen mit Lilith. Na ja, und der Französin. Alex hingegen hatte nicht die Schule gewechselt, sondern musste eine Klasse wiederholen. Die Brown war ganz cool, wie Bree fand.<br />
Nur weniger cool war es dann gewesen, als sie noch mal versucht hatte zu schlafen, denn geklappt hatte das nicht. Wie auch, wenn sich mindestens zwei Schlafsaalgenossinnen fertig gemacht hatten, auch wenn sie natürlich wohl versucht hatten, die anderen nicht zu stören. Ob Lilith auch eines der Fächer belegt hatte, wusste Bree gar nicht. Sie war auch schon weg gewesen und bei Ophelia war sie sich nicht mal sicher. Auf deren Bett hatte sie gar nicht mehr geachtet.<br />
<br />
Der Vorteil allerdings, wenn man schon wach war, war, dass die Gänge recht leer waren, weil Unterricht lief und sich viele Schüler daher einfach in ihren Klassenräumen aufhielten. Oder andernorts, wenn sie eben doch keinen Unterricht hatten so wie Bree gerade.<br />
Die Gefahr also von einem Lehrer erwischt zu werden, war schon reichlich gering, wenn man jetzt nicht gerade die Gänge aufsuchte, in denen sich auch Klassenzimmer befanden. Aber so blöd war Bree ja nicht.<br />
Sie hatte sich das Skateboard geschnappt, welches sie von Bree geschenkt bekommen hatte im letzten Schuljahr, und nutzte den Gang nun als ihre Strecke, um weiterhin besser mit dem Umgang zu werden. Fahren und sich darauf halten, konnte sie ja. Das war nicht mehr das Problem, aber manche machten damit auch coole Tricks. Balthasar konnte das. Das wollte Bree eben auch können. Draußen allerdings war gerade Mistwetter. Es regnete, also blieb ihr ja praktisch gesehen gar nichts anderes übrig, als im Gang zu üben.<br />
<br />
Sie fuhr gerade hin und her, als sie eine dunkelhaarige, ältere Schülerin erblickte. Nicht in ihrem Haus. Slytherin, so wie die Schuluniform verriet. Bree achtete jedoch nicht weiter auf sie. Die hatte vermutlich auch frei oder kam viel zu spät zum Unterricht und würde Ärger kassieren. Wenn sie Glück hatte, hatte sie nicht gerade bei der McGonagall oder der Abercrombie. <br />
Da sie jetzt aber nicht so aussah, als hätte sie es übermäßig eilig, musste sie sich wohl auf keine Standpauke bei irgendeinem Lehrer gefasst machen. Bree beachtete die Ältere nicht weiter, war für sie ja auch uninteressant, und probierte einen der Tricks, die sie von Baz gezeigt bekommen hatte, aber natürlich klappte es nicht, so wie sie das gerne hätte, und das Skateboard rollte direkt vor die Füße der älteren Schülerin.<br />
<div style="clear: both;"></div>
</div>
</div></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><br />
<div id="wicked-posting-icon">
<div class="wpi-text"> <br />
<img src="https://i.postimg.cc/sXc238fC/tumblr-fd615544edd575d658d47b59f4e9e242-5e845e3f-400.webp" alt="Posting Icon" style="float: left; margin-right: 10px; width: 200px"><br />
Dieses Jahr konnte sich Bree über ihren Unterricht nicht so richtig beschweren, wenn sie ehrlich war. An drei Tagen in der Woche hatte sie tatsächlich die ersten Stunden erst um zehn, was richtig super war, wenn man später ins Bett gegangen war oder einfach mal länger schlafen wollte. Nur hatte das diesen Donnerstag nicht geklappt. Denn dummerweise lief donnerstags Morgen ein Wahlfach ab um acht. Wahrsagen oder Muggelkunde. Bree war das auch egal. Es war nichts, was sie belegt hatte. Allerdings hatten das zwei ihrer Schlafsaalgenossin. Aislinn Fawcett und Alex Brown, die Neue in ihrer Klasse. Witzig. Letztes Jahr war Bree noch neu gewesen, zusammen mit Lilith. Na ja, und der Französin. Alex hingegen hatte nicht die Schule gewechselt, sondern musste eine Klasse wiederholen. Die Brown war ganz cool, wie Bree fand.<br />
Nur weniger cool war es dann gewesen, als sie noch mal versucht hatte zu schlafen, denn geklappt hatte das nicht. Wie auch, wenn sich mindestens zwei Schlafsaalgenossinnen fertig gemacht hatten, auch wenn sie natürlich wohl versucht hatten, die anderen nicht zu stören. Ob Lilith auch eines der Fächer belegt hatte, wusste Bree gar nicht. Sie war auch schon weg gewesen und bei Ophelia war sie sich nicht mal sicher. Auf deren Bett hatte sie gar nicht mehr geachtet.<br />
<br />
Der Vorteil allerdings, wenn man schon wach war, war, dass die Gänge recht leer waren, weil Unterricht lief und sich viele Schüler daher einfach in ihren Klassenräumen aufhielten. Oder andernorts, wenn sie eben doch keinen Unterricht hatten so wie Bree gerade.<br />
Die Gefahr also von einem Lehrer erwischt zu werden, war schon reichlich gering, wenn man jetzt nicht gerade die Gänge aufsuchte, in denen sich auch Klassenzimmer befanden. Aber so blöd war Bree ja nicht.<br />
Sie hatte sich das Skateboard geschnappt, welches sie von Bree geschenkt bekommen hatte im letzten Schuljahr, und nutzte den Gang nun als ihre Strecke, um weiterhin besser mit dem Umgang zu werden. Fahren und sich darauf halten, konnte sie ja. Das war nicht mehr das Problem, aber manche machten damit auch coole Tricks. Balthasar konnte das. Das wollte Bree eben auch können. Draußen allerdings war gerade Mistwetter. Es regnete, also blieb ihr ja praktisch gesehen gar nichts anderes übrig, als im Gang zu üben.<br />
<br />
Sie fuhr gerade hin und her, als sie eine dunkelhaarige, ältere Schülerin erblickte. Nicht in ihrem Haus. Slytherin, so wie die Schuluniform verriet. Bree achtete jedoch nicht weiter auf sie. Die hatte vermutlich auch frei oder kam viel zu spät zum Unterricht und würde Ärger kassieren. Wenn sie Glück hatte, hatte sie nicht gerade bei der McGonagall oder der Abercrombie. <br />
Da sie jetzt aber nicht so aussah, als hätte sie es übermäßig eilig, musste sie sich wohl auf keine Standpauke bei irgendeinem Lehrer gefasst machen. Bree beachtete die Ältere nicht weiter, war für sie ja auch uninteressant, und probierte einen der Tricks, die sie von Baz gezeigt bekommen hatte, aber natürlich klappte es nicht, so wie sie das gerne hätte, und das Skateboard rollte direkt vor die Füße der älteren Schülerin.<br />
<div style="clear: both;"></div>
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</div></center>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[you became a story]]></title>
			<link>https://the-wicked.de/thread-159.html</link>
			<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 16:13:13 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://the-wicked.de/member.php?action=profile&uid=93">Valrona Lestrange</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://the-wicked.de/thread-159.html</guid>
			<description><![CDATA[<center><div id="majbasics"><div id="body">
<div id="h1">you became a story</div>
<div id="h2">05. September 1977 | ca. 15 Uhr | Flur, Hogwarts | Valrona Lestrange, Alex Brown</div>
<img src="https://64.media.tumblr.com/5cc794870a4cfb53ba6f8864171110b7/tumblr_njeqk3Fj9q1r26ndjo4_400.gifv" style="float: right; padding-left: 10px; width: 200px;">Kaum hatte der erste Montag des neuen Schuljahres begonnen, war Hogwarts schon wieder dem neuesten Gesprächsthema verfallen. Valrona kannte den Namen inzwischen auswendig. Alex Brown. Beim Frühstück, später im Gemeinschaftsraum, sogar auf dem Weg zum Unterricht fielen Gesprächsfetzen. Es war erstaunlich, wie sehr Menschen das Scheitern anderer faszinierte. Fast ebenso erstaunlich wie die Tatsache, dass die Gryffindor es geschafft hatte, ein ganzes Schuljahr zu wiederholen. Nicht, dass Valrona deswegen Mitleid empfand. Warum sollte sie? Menschen erfuhren die Konsequenzen ihrer Entscheidungen. So einfach war das.<br />
Mit ihren Arithmetikunterlagen unter dem Arm verliess sie den Klassenraum und liess den Blick über den belebten Korridor schweifen. Stimmen hallten zwischen den alten Steinmauern wider, Schüler drängten sich aneinander vorbei und irgendwo lachte jemand zu laut. Das übliche Chaos eines Schulnachmittags. Die meisten Gesichter nahm sie kaum bewusst wahr. Sie verschwammen zu einer belanglosen Masse aus Uniformen und Hausfarben, bis ihr Blick schliesslich an einer einzelnen Gestalt hängen blieb.<br />
<br />
Interessant. Die Beschreibung passte zumindest. Gryffindor. Helles Haar. Allein unterwegs.<br />
Die junge Lestrange verlangsamte ihre Schritte kaum merklich und beobachtete die andere Hexe einen Augenblick lang. Sie hatte erwartet, jemanden zu sehen, der versuchte, sich unsichtbar zu machen. Jemanden, der den Blick senkte, sobald andere Schüler ihn ansah. Doch Alex bewegte sich durch den Flur, als wäre nichts geschehen. Als wüsste die halbe Schule nicht, dass sie nun ein Schuljahr mit Schülern verbringen musste, die eigentlich jünger waren als sie selbst. Entweder besass sie bemerkenswert viel Selbstvertrauen oder erschreckend wenig Selbstreflexion. Beides hatte seinen Unterhaltungswert.<br />
<br />
Ein feines Lächeln spielte um Valronas Lippen, während sie den Kurs änderte und direkt auf die Gryffindors zu stürzte. Nicht hastig. Nicht auffällig. Ebenso ruhig und selbstverständlich wie immer. Vor ihr stehend, neigte sie leicht den Kopf und musterte sie mit jener höflichen Aufmerksamkeit, wie Erwachsene sie auf Empfängen zeigten, wenn ihnen jemand unsympathisch war. «<b>Alex Brown, richtig?</b>» Ihre Stimme war weich, beinahe freundlich. Beinahe. «<b>Wir haben nie ein Wort gewechselt, aber du bist schon fast ein Hausgespenst in den Erzählungen hier geworden.</b>» Sie liess die Worte einen Moment zwischen ihnen stehen und bemerkte mit einer gewissen Genugtuung, wie treffend diese Aussage tatsächlich war. Es war schliesslich nicht leicht, innerhalb weniger Tage zu einer der meistdiskutierten Personen in Hogwarts zu werden.<br />
<br />
«<b>Das schaffen die wenigsten Schüler gleich zu Beginn eines neuen Schuljahres.</b>» Das Lächeln auf ihren Lippen vertiefte sich kaum wahrnehmbar. «<b>Weisst du, ich muss sagen, Konsequenz hat auch Stil. Die meisten strengen sich immerhin an, ein Schuljahr nur einmal zu überstehen. Lass dich davon bloss nicht beeindrucken.</b>» Ruhig hielt sie Alex' Blick fest. Kein offener Spott lag in ihrer Stimme. Keine sichtbare Boshaftigkeit. Valrona hatte nie verstanden, weshalb manche Menschen glaubten, Beleidigungen müssten laut ausgesprochen werden, um zu wirken. Die schärfsten Klingen waren meist die, die man erst bemerkte, nachdem sie bereits getroffen hatten.</div>
</div></center>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<center><div id="majbasics"><div id="body">
<div id="h1">you became a story</div>
<div id="h2">05. September 1977 | ca. 15 Uhr | Flur, Hogwarts | Valrona Lestrange, Alex Brown</div>
<img src="https://64.media.tumblr.com/5cc794870a4cfb53ba6f8864171110b7/tumblr_njeqk3Fj9q1r26ndjo4_400.gifv" style="float: right; padding-left: 10px; width: 200px;">Kaum hatte der erste Montag des neuen Schuljahres begonnen, war Hogwarts schon wieder dem neuesten Gesprächsthema verfallen. Valrona kannte den Namen inzwischen auswendig. Alex Brown. Beim Frühstück, später im Gemeinschaftsraum, sogar auf dem Weg zum Unterricht fielen Gesprächsfetzen. Es war erstaunlich, wie sehr Menschen das Scheitern anderer faszinierte. Fast ebenso erstaunlich wie die Tatsache, dass die Gryffindor es geschafft hatte, ein ganzes Schuljahr zu wiederholen. Nicht, dass Valrona deswegen Mitleid empfand. Warum sollte sie? Menschen erfuhren die Konsequenzen ihrer Entscheidungen. So einfach war das.<br />
Mit ihren Arithmetikunterlagen unter dem Arm verliess sie den Klassenraum und liess den Blick über den belebten Korridor schweifen. Stimmen hallten zwischen den alten Steinmauern wider, Schüler drängten sich aneinander vorbei und irgendwo lachte jemand zu laut. Das übliche Chaos eines Schulnachmittags. Die meisten Gesichter nahm sie kaum bewusst wahr. Sie verschwammen zu einer belanglosen Masse aus Uniformen und Hausfarben, bis ihr Blick schliesslich an einer einzelnen Gestalt hängen blieb.<br />
<br />
Interessant. Die Beschreibung passte zumindest. Gryffindor. Helles Haar. Allein unterwegs.<br />
Die junge Lestrange verlangsamte ihre Schritte kaum merklich und beobachtete die andere Hexe einen Augenblick lang. Sie hatte erwartet, jemanden zu sehen, der versuchte, sich unsichtbar zu machen. Jemanden, der den Blick senkte, sobald andere Schüler ihn ansah. Doch Alex bewegte sich durch den Flur, als wäre nichts geschehen. Als wüsste die halbe Schule nicht, dass sie nun ein Schuljahr mit Schülern verbringen musste, die eigentlich jünger waren als sie selbst. Entweder besass sie bemerkenswert viel Selbstvertrauen oder erschreckend wenig Selbstreflexion. Beides hatte seinen Unterhaltungswert.<br />
<br />
Ein feines Lächeln spielte um Valronas Lippen, während sie den Kurs änderte und direkt auf die Gryffindors zu stürzte. Nicht hastig. Nicht auffällig. Ebenso ruhig und selbstverständlich wie immer. Vor ihr stehend, neigte sie leicht den Kopf und musterte sie mit jener höflichen Aufmerksamkeit, wie Erwachsene sie auf Empfängen zeigten, wenn ihnen jemand unsympathisch war. «<b>Alex Brown, richtig?</b>» Ihre Stimme war weich, beinahe freundlich. Beinahe. «<b>Wir haben nie ein Wort gewechselt, aber du bist schon fast ein Hausgespenst in den Erzählungen hier geworden.</b>» Sie liess die Worte einen Moment zwischen ihnen stehen und bemerkte mit einer gewissen Genugtuung, wie treffend diese Aussage tatsächlich war. Es war schliesslich nicht leicht, innerhalb weniger Tage zu einer der meistdiskutierten Personen in Hogwarts zu werden.<br />
<br />
«<b>Das schaffen die wenigsten Schüler gleich zu Beginn eines neuen Schuljahres.</b>» Das Lächeln auf ihren Lippen vertiefte sich kaum wahrnehmbar. «<b>Weisst du, ich muss sagen, Konsequenz hat auch Stil. Die meisten strengen sich immerhin an, ein Schuljahr nur einmal zu überstehen. Lass dich davon bloss nicht beeindrucken.</b>» Ruhig hielt sie Alex' Blick fest. Kein offener Spott lag in ihrer Stimme. Keine sichtbare Boshaftigkeit. Valrona hatte nie verstanden, weshalb manche Menschen glaubten, Beleidigungen müssten laut ausgesprochen werden, um zu wirken. Die schärfsten Klingen waren meist die, die man erst bemerkte, nachdem sie bereits getroffen hatten.</div>
</div></center>]]></content:encoded>
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